12.03.2024

Nachhaltig Drucken: So geht's ganz einfach

Hand aufs Herz, wie oft läuft bei Ihnen der Drucker? Laut Umweltbundesamt liegt pro Mensch unser durchschnittlicher Papierverbrauch bei circa 220 Kilogramm pro Jahr. Das entspricht heruntergerechnet einem Taschenbuch mit etwa 600 Seiten – täglich! Es gibt nur wenige Länder, die einen höheren Verbrauch haben. In die genannten Zahlen fließen viele Papiere ein: Verpackungspapiere, Hygienepapiere, … aber fast ein Viertel wird durch Druck- und Kopierpapiere erzeugt. Daran können wir arbeiten. Mit unseren einfachen Tipps gestalten Sie Ihren Papierverbrauch bewusster und sparen unkompliziert Papier, Tinte, Toner und Umweltressourcen.

An einem Laptopbildschirm klebt ein Post-It-Zettel mit der Aufschrift:"Think before you print".Foto: Johanna Rundel

Nachhaltig drucken Tipp 1: Nur das Wichtigste drucken

Bevor Sie einen Druckauftrag senden, überlegen Sie, ob es wirklich notwendig ist, das Dokument überhaupt auszudrucken. Wenn ja, prüfen Sie, ob Sie wirklich alle Seiten ausdrucken müssen. In der Druckvorschau können Sie Seiten einzeln auswählen, die Sie tatsächlich drucken möchten.

Wussten Sie schon? Eine Haftnotiz an Ihrem Bildschirm mit einer kleinen Erinnerung à la "Think before you print" hilft dabei, jeden Druckauftrag zu überdenken.

Nachhaltig drucken Tipp 2: Schwarz-Weiß-Druck

Drucken Sie standardmäßig in Schwarz-Weiß, es sei denn, ein Farbausdruck ist unerlässlich. Das spart Tinte oder Toner und reduziert Umweltauswirkungen durch den Einsatz von Farbstoffen.

Jemand klebt einen Verstärkungsring von Avery Zweckform auf ein ausgerissenes Heftloch eines Dokuments. Foto: Johanna Rundel)
Eingerissene Heftlöcher können Sie mit einem Verstärkungsring reparieren – dann brauchen Sie die Seite nicht noch einmal ausdrucken.

Nachhaltig drucken Tipp 3: Beidseitiger Druck (Duplex)

Aktivieren Sie die Duplexfunktion, falls vorhanden, um automatisch beidseitig zu drucken. Das reduziert den Papierverbrauch erheblich.

Nachhaltig drucken Tipp 4: Schriftgrad und Layout

Stellen Sie in Ihrem Textverarbeitungsprogramm einen kleinen Schriftgrad ein. In Microsoft Word reicht beispielsweise für einen normalen Fließtext oft auch Schriftgrad 11 oder 10 für eine ausreichende Lesbarkeit.

Auch am Layout können Sie schrauben, um das Papierformat auszureizen. Stellen Sie Ihr Programm auf schmale Papierränder ein, um den Text bis nah an den Papierrand laufen zu lassen. Beide Handgriffe sorgen dafür, dass mehr Text auf eine Seite passt und somit insgesamt weniger gedruckt werden muss.

Nachhaltig drucken Tipp 5: Tinten- und Tonerverbrauch

Achten Sie darauf, nur hochwertige Tinten und Toner zu verwenden, um einen effizienten Verbrauch zu gewährleisten und die Lebensdauer der Druckpatronen zu maximieren. Reduzieren Sie die Druckqualität, wenn hochauflösende Ausdrucke nicht unbedingt erforderlich sind. Dies spart Tinte oder Toner und verlängert die Lebensdauer der Druckpatronen. Bei vielen Druckern gibt es auch einen Tintensparmodus, manche Drucker haben sogar explizit eine Einstellung für umweltfreundlichen Druck.

Augen auf beim Druckerkauf

Wollen Sie sich einen neuen Drucker zulegen, überlegen Sie vorher, wie oft Sie ihn verwenden. Wenn Sie zum Beispiel im Homeoffice eher wenig Drucken, ist ein Laserdrucker die bessere Wahl. Denn Toner ist nicht flüssig und trocknet daher auch nicht ein, die feinen Düsen des Druckkopfes eines Tintenstrahldruckers jedoch schon. Dann ist eine Druckkopfreinigung fällig, bei der viel frische Tinte aus den Druckerpatronen verbraucht wird.

Achtung: Laserdrucker können beim Druck Dämpfe und Feinstaub freisetzen, die im Verdacht stehen, allergische Reaktionen auszulösen. Achten Sie deshalb darauf, dass der Feinstaubfilter intakt ist.

Extratipp: Denken Sie auch daran, leere Druckpatronen und Tonerkartuschen umweltgerecht zu entsorgen. Viele Hersteller und Geschäfte bieten Recyclingprogramme an. Für einige Tintenstrahldrucker gibt es auch wiederbefüllbare Tintenpatronen.

Nachhaltig drucken Tipp 6: Papierauswahl

Verwenden Sie umweltfreundliches Recyclingpapier mit einem hohen Anteil an recycelten Fasern. Orientierung bieten hierbei Umweltsiegel wie das FSC-Siegel oder der Blaue Engel. Nutzen Sie Kopier- und Druckerpapiere mit möglichst niedriger Grammatur. Denn je leichter das Papier ist, desto weniger Rohstoffe wurden dafür verbraucht.

Wussten Sie schon? Auf unserer Seite "Nachhaltigkeit im Büro" geben wir einen Überblick über die gängigsten Nachhaltigkeitssiegel und viele weitere Tipps zum Thema Umweltschutz bei der Arbeit.

Auch viele weitere Druckprodukte gibt es zertifiziert oder aus Recyclingpapier – beispielsweise Etiketten und Aufkleber von Avery Zweckform. Wiederablösbare Etiketten können zum Umweltschutz beitragen: Statt Mappen, Folien und Co. wegzuwerfen, weil die Beschriftung nicht mehr passt – ziehen Sie das Etikett einfach ab.

Auf einem hellen Untergrund liegt eine Packung wiederablösbare Etiketten und eine Dose Etikettenlöser von Avery Zweckform.  Foto: Johanna Rundel)
Dank wiederablösbare Etiketten oder Etikettenlöser können Sie Mappen und Co. mehrfach verwenden.

Seit Jahrzehnten steht Avery Zweckform an der Spitze der Branche, wenn es um Etiketten, Aufkleber und Druckprodukte geht. Und das aus gutem Grund: Sie sind die unsichtbaren Helden des Büroalltags, die Organisation und Effizienz in jede Arbeit bringen. Mit ihrer breiten Palette an hochwertigen Materialien und innovativen Designs bietet Avery Zweckform Lösungen für jede Herausforderung, sei es im Büro, im Lager oder zu Hause

Extratipp: Heben Sie einseitig bedrucktes Papier, das seinen Zweck erfüllt hat, auf und nutzen Sie die andere Seite für Probedrucke, als Schmierzettel für Notizen oder als Malfläche für Ihre Kinder. Das ist auch eine Form von Recycling!

Zwei Packungen Recyclingetiketten von Avery Zweckform liegen auf einem Schreibtisch. Das FSC-Siegel ist zu erkennen. (Foto: Johanna Rundel)
Greifen Sie zu Recyclingpapier oder wählen Sie Papier aus nachhaltigem Anbau.

Nachhaltig drucken Tipp 7: Anleitungen und Online-Editor nutzen

Vor allem bei Aufklebern, Etiketten und Co., sollten Sie im Vorfeld etwas Zeit investieren, damit es nicht zu unnötigen Fehldrucken kommt. Oft steht auf der Verpackung des Druckprodukts bereits eine Kurzanleitung. Detaillierte Informationen sowie Tipps und Tricks finden Sie meist online.

Beispielsweise hat Avery Zweckform eine Anleitung zum Etikettendruck, fix und fertige Word-Vorlagen und eine sehr benutzerfreundliche und kostenlose Online-Software "Design & Print", in der Sie Ihre Druckaufträge optimal auf den Druckbogen abgestimmt gestalten und später ausdrucken können.

Hier finden Sie viele Designvorlagen, Schriftschnitte und Ideen für unterschiedlichste Etiketten- und Aufkleberbögen. Von Ordneretiketten über DVD- und Adressetiketten bis hin zu Marmeladenaufklebern.

Jemand hat auf seinem Laptop-Bildschirm die Design & Print Software von Avery Zweckform aufgerufen und gibt auf der Tastatur etwas ein. Foto: Johanna Rundel
Mit der Design & Print Software von Avery Zweckform wird das Gestalten Ihrer Druckprodukte zum Kinderspiel.

Nachhaltig drucken Tipp 8: Energie sparen

Wählen Sie bei Neuanschaffung einen energieeffizienten Drucker. Sie erkennen diese beispielsweise an den Labels "Der Blaue Engel", "Energy Star", "EU-Ecolabel" oder "TCO".

Drucker sollten bei Nichtgebrauch von alleine in einen Energiesparmodus wechseln und sich nach einiger Zeit von selbst abschalten. Falls Ihr Drucker keinen solche Funktion hat, schalten Sie ihn nach Gebrauch oder spätestens beim Verlassen des Büros aus.

Extratipp: Bevorzugen Sie beim Neukauf von IT-Geräten Multifunktionsgeräte anstatt verschiedener Geräte für Fax, Drucker, Scanner und Kopiergerät. Das spart Platz und Ressourcen.

Nachhaltig drucken Tipp 9: Druckaufträge bündeln

Warten Sie bis mehrere Dokumente zum Drucken vorliegen, bevor Sie den Druckauftrag senden. Das minimiert die Anzahl der Druckvorgänge – auch das spart Energie.

Jemand zieht einen „Keine Werbung“-Aufkleber von Avery Zweckform von einem Aufkleberbogen ab. Foto: Johanna Rundel
Auch das schont Ressourcen: Mit einem einfachen Aufkleber am Briefkasten bekommen Sie keine unerwünschte Werbung mehr.

Nachhaltig drucken Tipp 10: Papierloses Büro

Am nachhaltigsten ist es natürlich, Unterlagen und Co. gar nicht auszudrucken. Versuchen Sie daher so viel Papierkram wie möglich digital auf den Weg zu bringen. Schauen Sie sich Formulare und Dokumente online an, speichern Sie sie direkt auf den Computer, ein digitales Dokumentenmanagement-System oder in eine Cloud. Dort können Sie die Dokumente auch mit anderen Personen teilen, sich dazu austauschen oder Unterlagen gemeinsam bearbeiten.

Extratipp: Fügen Sie selbst einen Hinweis ans Ende Ihrer Emails ein, um die Empfänger davon abzuhalten, die Emails auszudrucken: Please think before you print!

Wie ein papierloses Büro funktioniert und wie Sie am besten damit starten, erfahren Sie in diesem Video:

Video Vorschaubild

Wir helfen Ihnen bei der Umsetzung!

Indem Sie unsere Tipps befolgen, minimieren Sie Ihren ökologischen Fußabdruck und den Ihres Unternehmens gleich mit. Wir von Zauner helfen Ihnen gerne bei der Umsetzung! Kommen Sie doch gerne mal in unserem Geschäft in Bad Tölz vorbei und lassen Sie sich von uns zu umweltfreundlichen Druckprodukten beraten, besorgen Sie sich wiederablösbare Etiketten oder „Bitte keine Werbung“-Aufkleber für Ihren Briefkasten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!