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Warum Sie Tagebuch schreiben sollten

"Hallo, ich bin dein Herz. Das Ding, das vor Freude hüpft, manchmal weh tut und das dir immer zeigt: Du lebst. Vergisst du mich ab und zu? Passt du gelegentlich nicht gut auf mich auf? Das merkst du, wenn du Kopfschmerzen hast, weil du wieder Überstunden gemacht hast. Wenn dir auffällt, dass du dich seit zwei Monaten nicht mehr bei deiner besten Freundin gemeldet hast. Wenn dir im Supermarkt die Tränen kommen, nur weil keine Milch mehr da ist. Das ist nicht schlimm, das geht jedem mal so. Aber vielleicht solltest du dich jetzt wieder an mich erinnern. Du und ich, wir haben uns eine Menge zu erzählen."

Die Zeit und das Leben rast. Manchmal sogar an uns vorbei. Im Alltag mit all seinen Tretmühlen merken wir nicht immer, dass unsere Wünsche und Bedürfnisse auf der Strecke bleiben. Stets sind wir damit beschäftigt, Listen abzuarbeiten und nichts auf dem to-do-Zettel zu vergessen. Das macht keinen Spaß und ist langfristig sogar ungesund. Um dauerhaftem Frust vorzubeugen, gibt es ein einfaches Mittel: Tagebuch schreiben.

Tagebuch: Von wegen kindisch

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Sie brauchen nicht viel: Kladde, Füllhalter, Tintenlöscher und Tinte.

Vergessen Sie rosarote Kinderbücher mit Vorhängeschloss. Es ist nichts kindisch daran, die Gedanken, die Sie beschäftigen, aufzuschreiben. Dafür brauchen Sie nicht viel: Ein Notizbuch oder eine Kladde, mit der Sie sich wohlfühlen. Und einen Füllhalter, der mühelos über das Papier gleitet. Wir von Zauner sind besonders angetan vom Grip-Füller von Faber-Castell. Er liegt angenehm in der Hand, ist für Rechts- und Linkshänder erhältlich und kann mit verschiedenen und ausgefallenen Tintenfarben bestückt werden. Und - obwohl es ja keiner sieht, wenn Sie sich verschreiben - ein Tintenlöscher kann ganz hilfreich sein.

Ein Gespräch von mir zu mir

Der wichtigste Gedanke beim Schreiben von Tagebüchern ist: Sie müssen niemandem etwas beweisen. Niemand gibt Noten auf Schönschrift, Satzstruktur oder Inhalt. Lösen Sie sich von den Ansprüchen, die von außen an Sie herangetragen werden, denn das hier ist Ihr eigenes gedankliches Reich. Sie müssen nicht minutiös beschreiben, wie Ihr Tag verlaufen ist. Konzentrieren Sie sich lieber auf Ihre Gefühlswelt: Wie habe ich meinen Tag heute erlebt? Gab es einen Moment, der mich froh, traurig, wütend gemacht hat? Wie habe ich reagiert? War das richtig so? Was möchte ich in einer ähnlichen Situation zukünftig anders machen?

Wenn Sie sich tragen lassen, entsteht zwischen den Zeilen ein Gespräch: Von mir zu mir. Das ist das große Geschenk des Tagebuchs: Dank des Füllers in unserer Hand und dem geduldigem Papier setzen wir uns mit uns selbst auseinander. Wir formulieren Gedanken, die vorher nur chaotisch umherschwirrten, in klaren Sätzen. Wir spinnen Ideen weiter, entwickeln andere Ansätze und entdecken neue Blickwinkel.

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"Ich nehme mir Zeit für mich." Das Tagebuch steht für Achtsamkeit und behutsamen Umgang mit sich selbst.

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Füller liegen gut in der Hand.

Auswirkungen im Alltag

Von diesen Zwiegesprächen profitieren Sie nicht nur während des Schreibens, sondern ganz praktisch im Alltag: Wenn wir uns aktiv mit uns und unseren Gedankengängen auseinandersetzen, können wir besser Verantwortung für unser Handeln übernehmen. Wir lernen uns intensiver kennen, können einfacher Prioritäten setzen und entwickeln mehr Selbstbewusstsein für uns, unsere Wünsche und Ideen. Wir werden zufriedener und gelassener.

Schreibroutinen finden

Es geht niemanden etwas an, was genau, aber auch wie häufig Sie schreiben. Wenn Sie sich nur ein- oder zweimal im Monat an den Schreibtisch setzen und sich damit pudelwohl fühlen, ist das genauso in Ordnung wie für jemanden, der zweimal täglich die Kladde aufschlägt.

Lieblingszeit und Lieblingsort

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Wo ist Ihr persönlicher Wohlfühlort?

Manchmal merken wir, dass Tagebuch schreiben uns eigentlich gut tut, finden aber trotzdem nicht genügend Raum und Zeit dafür. Dann ist es hilfreich, eine Schreibroutine zu entwickeln, um das Tagebuch bewusst in den Alltag zu integrieren. Suchen Sie sich einen Ort, an dem Sie sich wohlfühlen. Das kann das Café um die Ecke sein, der Gartentisch auf der Terrasse oder Ihr Lieblingskuschelsessel. Hier verabreden Sie sich – täglich, alle paar Tage, wöchentlich – mit sich selbst. Um zu schreiben. Es hilft, auch in den Uhrzeiten eine Routine zu entwickeln. Sie kommen immer gegen 17 Uhr nach Hause? Dann schreiben Sie erst ein paar Zeilen, bevor Sie sich um den Haushalt kümmern. Oder Sie fühlen sich besonders morgens danach, ein paar Takte mit sich selbst zu reden? Dann stehen Sie 20 Minuten früher auf und holen in der Stille des Morgens, wenn alle anderen noch schlafen, das Notizbuch heraus.

Tagebücher erzählen vom Leben

Was Sie nicht tun sollten: Tagebuch zu schreiben, nur um später darin lesen zu können. Diese Art von Schreiben erfordert viel Disziplin und verliert an Authentizität. Natürlich ist es toll, Jahre später in alten, abgegriffenen Tagebüchern blättern zu können. Aber wenn Sie merken, wie sehr ein Tagebuch Sie im Alltag unterstützt, sammeln sich die Kladden ganz von alleine an und Sie werden überrascht sein, wie hoch der Stapel mit den Jahren wird.

Tagebücher sind sensible Güter. Hier steckt Ihr tiefstes Inneres drin. Wir wissen, wie wichtig und wertvoll das ist. Deswegen führen wir in unserem Geschäft in Bad Tölz eine große Auswahl an verschiedenen Notizbüchern, hier finden Sie bestimmt das richtige für Ihre Gedanken. In unserer Schreibabteilung gibt es viele unterschiedliche Füllhalter. Einer liegt auf jeden Fall gut in Ihrer Hand und wartet nur darauf, Ihre Gedanken und Geheimnisse niederzuschreiben – Ihr Herz wird es Ihnen danken.

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Tagebücher dürfen abgegriffen aussehen ...

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... es stecken schließlich jede Menge Erinnerungen darin!